Das zweite Halbfinale

Das zweite Halbfinale

Das finale Teilnehmerfeld ist nun komplett. Sieben Teilnehmer mussten ja leider ausscheiden, darunter zum großen Bedauern im Pressezentrum das lustige und sympathische Duo aus Tschechien. Weitere Eurovisionsteilnahmen unserer Nachbarn stehen damit wieder in den Sternen. Auch Island und Malta müssen sich nach mehreren Finalteilnahmen in Folge wieder einmal mit einer Halbfinalteilnahme begnügen. Die Schweiz, San Marino, Portugal und auch Rekordsieger Irland haben sich in den letzten Jahren an nur einen Auftritt gewöhnt. Das Weiterkommen von Schweden, Norwegen, Slowenien, Montenegro und Aserbaidschan war zu erwarte und wurde vom Saalpublikum befürwortet. Litauen und Polen waren sich im Vorfeld wohl nicht sicher, freuten sich dafür umso mehr. Die vom Außenseiter zu einem Liebling avancierte Ballade aus Zypern war auch erfolgreich und Zypern ist nach 2012 wieder einmal im Finale dabei. Von einer wirklichen langen Misserfolgsserie wurde die zweite rot-weiß-rote Teilnehmernation befreit. Lettland war zuletzt 2008 im Finale und der Sängerin fiel sicherlich ein großer Stein vom Herzen. Am längsten musste ein anderes, zuletzt nicht von Erfolg verwöhntes, traditionelles Teilnehmerland bangen. Ein Startplatz war noch frei und der Saalliebling, vielleicht sogar noch beliebter als Mans aus Schweden, wartet darauf nach 2010 auch Samstag wieder singen zu können. Fans und Israel wurden aber erlöst und der Goldjunge war insofern Gold wert. Beim Betreten der Bühne fiel ein israelisches Delegationsmitglied vor Jubel fast von selbiger runter. Auch wenn das zweite Halbfinale im Vergleich zum ersten weniger spektakulär produziert wurde, ist wenigstens positiv anzumerken, dass die Finalteilnehmer im Hauruckverfahren bekannt gegeben wurden, sondern sich wenigstens ein paar Sekunden vor der Kamera freuen konnten. Nun warten wir gespannt auf das große Finale am Samstag.

Mai 21, 2015 Posted by: