Österreichs zweite Probe mit Hindernissen

Österreichs zweite Probe mit Hindernissen

Die zweite rot-weiß-rote Probe musste mit mehreren Problemen kämpfen. Mal war ein Mikrophonkabel gelockert, dann blieb Cesár beim Aufstehen hängen und einmal wirkte es, als ob die Hydraulik seiner UFO-Plattform nicht mitspielte. Aber wenn alles rundlief, dann saß der Auftritt tadellos. Auch der Sprung auf die Bühne gelang diesmal wesentlich eleganter.

Warum der Chor aber anfangs hinter der Plattform steht und dann auf eine der Brücken an der Bühnenseite wechselt, erschließt sich nicht ganz. Er wird leider nicht wirklich eingeblendet und Sänger und Chor interagieren nicht, wie bei einem Gospel sonst üblich.

Das Singen von so erhobener Stelle aus bietet für ihn eine andere schöne Perspektive. Bei Lissabon kann Cesár nur an schöne Auftritte zurückdenken. Auch einer seiner ersten Internationalen fand in Lissabon statt, in einem Club. Dies ist einer der Gründe gewesen, warum er aus der Chorreihe ins Eurovisions-Rampenlicht treten wollte. Von seinen Chormitgliedern möchten ihm nicht alle darin nachfolgen; manche finden das unterstützende Singen interessanter, andere haben noch gar nicht an diese Möglichkeit gedacht. Zusammen sangen sie, nur von einer Gitarre begleitet, „Nobody But You“.

Irgendwie kam auch wieder auf seine Familie zur Sprache. Seine Mutter ist die (Mit-)Autorin der Titelmusik von „Kommissar Rex“, der wohl erfolgreichsten österreichischen Serie. Und sein Vater war wesentlich mitverantwortlich dafür, dass Pilates in den deutschsprachigen Ländern bekannt wurde; übrigens eine Sportart, die sich aus den darstellenden Künsten entwickelt hat. Tanzen und Singen geht ja oft Hand in Hand.

Mai 5, 2018 Posted by: