Tagebuch Kopenhagen Teil 8

Tagebuch Kopenhagen Teil 8

Seit gestern Mitternacht sind wir also wieder ein Stückchen schlauer. Das 1. Halbfinale ist Geschichte. Großartige Überraschungen lieferte das Ergebnis nicht. Moldawien blieb erstmals seit Jahren im Halbfinale hängen und auch die Belgier hatten sich mehr Chancen ausgerechnet. Bei Albanien half auch eine großartige Stimme nicht bei diesem Lied. Dafür hat es erstmals seit der Unabhängigkeit Montenegro in das Finale geschafft und die Chancen, bestes post-jugoslawisches Land des Jahres zu werden. Über das Ausscheiden des Publikumsliebling Lettland waren viele enttäuscht und hätten es gerne gegen Aserbaidschan ausgetauscht. Dafür landete ein Weiterkommen großen Applaus. Endlich haben es San Marino und Valentina Monetta in das Finale geschafft. Die Delegation aus dem kleinen Land und Komponist Ralph Siegel feierten das Ergebnis ausgiebig. Mr. Eurovision und seine Sängerin war aus dem Häuschen.

Am Vormittag ergab sich für mich die Gelegenheit in den Tivoli Koncertsalen zu gehen und auf der gleichen Bühne zu stehen, auf der Udo Jürgens erstmals beim Song Contest gesungen hat. Welch ein Erlebnis.

Und soeben ging die erste Generalprobe für das zweite Halbfinale zu Ende. Auf die Pyrotechnik wurde noch verzichtet, aber Conquita war großartig. Sehr ungewöhnlich war, dass diese erste Generalprobe vor vollem Haus stattfand. Die Arena wurde mit Schulklassen gefüllt, die Ihren Spaß hatten. Ernst wird es dann wieder um 21:00 Uhr, wenn die Jurys ihre Wertungen abgeben.

Euer Stefan

Mai 7, 2014 Posted by: